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Aschfahl.

Ashes, Ashes - Jo Treggiari

Es ist ein postapokalyptischer Roman, in dem die Welt von Klimakatastrophen und tödlichen Epidemien heimgesucht wurde. Nur wenige Menschen haben überlebt. Manche schlagen sich als Plünderer durch, andere schließen sich in Camps zu Gemeinschaften zusammen und die 16jährige Lucy versucht sich als Einzelkämpferin.

Sie schlägt sich mehr schlecht als recht durch als sie von einer Hundemeute aus ihrem Lager gehetzt wird und dadurch Aidan kennenlernt, der ihr ein Leben in einer Gemeinschaft anbietet. Doch schnell wird klar, die Hunde haben Lucy nicht zufällig verfolgt …


Das Gerüst dieses Romans finde ich richtig gut. Klimawandel, Erdbeben und Tsunamis haben das Gesicht der Welt vollkommen verändert. Der Großteil der Menschheit ist an Epidemien dahingesiecht und die wenig Überlebenden versuchen sich dem Alltagskampf zu stellen.

Und damit sind wir leider auch schon im Großen und Ganzen durch. Der Autor begnügt sich mit diesem Szenario und vernachlässigt dabei fast vollständig eine weitere Handlung, die dieser Geschichte das notwendige Leben eingehaucht hätte. Es passiert einfach nicht viel und Ereignisse, die geschehen, triefen nur so von Widersinn.

Ähnlich die Charaktere, die sich abseits von Lucy wie aschfahle, ausdruckslose Schatten durch die Geschichte bewegen, wobei die Protagonistin selbst auch nicht mit einprägsamen Wesenszügen verwöhnt wurde.

Insgesamt betrachtet, war es zwar interessant, diese postapokalyptische Welt zu entdecken, trotzdem ist es meiner Meinung nach ein äußerst langweiliger Roman, der einer ausgefeilteren Handlung und weiterer Bearbeitung bedurft hätte.

 

© NiWa

Quelle: http://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at/2015/01/rezension-ashes-ashes-jo-treggiari.html