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Weihnachten mit Bob

Ein Geschenk von Bob: Ein Wintermärchen mit dem Streuner. - Michael Marianetti, James   Bowen, Carlos Afonso Lobo

James und Bob haben zueinander gefunden. Sie sind ein Team, verlassen sich aufeinander und der ehemalige Junkie erzählt, wie ihm sein Kater Bob Weihnachten versüßt.

Wer von der Geschichte von James und Bob noch nichts gehört hat, kann hier die weihnachtliche Version kennenlernen. Dem drogensüchtigen Straßenmusiker James wurde von einem Kater namens Bob auf beeindruckende Weise das Leben gerettet und hier erzählt James davon, wie er mit Kater Bob Weihnachten verbringt.

Es handelt sich um frühe Weihnachten, bevor die beiden zu Bestsellerautoren wurden. Damals lebten sie von der Hand in den Mund, konnten kaum die Miete aufbringen und mussten sich schon etwas überlegen, um an das Geld für die Heizung zu gelangen.

Eindrucksvoll schildert James, wie ihm Bob in diesen schweren Zeiten eine Stütze war, wie er Verantwortung für den Kater übernommen hat und ihm dieser im Gegenzug nicht nur Lebens- sondern auch Weihnachtsfreude näher gebracht hat.

Ich mag den einfachen Erzählstil, weil es tatsächlich so ist, als würde mir James gegenübersitzen und seine Lebensgeschichte erzählen. Man hört gebannt zu und kommt nicht rum, James für seine Art zu bewundern. Denn obwohl er so richtig Pech im Leben hatte, hat er es dank Bob doch noch geschafft, sich ein Leben ohne Drogen aufzubauen, wofür er sich meiner Meinung nach vollste Anerkennung verdient hat.

Noch sympathischer wird er dadurch, dass er seiner Freundschaft mit Bob oberste Priorität einräumt, nichts über seinen Freund kommen lässt und ihn respektvoll als gleichberechtigten Partner sieht.

Insgesamt ist es eine sehr nette Weihnachtsgeschichte, allerdings wird hier nur die Geschichte von „Bob, der Streuner“ als weihnachtliche Version aufgewärmt. Einerseits hat es mir gefallen, dass James von seinem harten Leben erzählt und dabei zeigt, dass wir für sämtliche Annehmlichkeiten dankbar sein müssen, andrerseits kannte ich die Geschichte der beiden Musketiere bereits und daher konnte sie mich nicht gänzlich überzeugen.

Trotzdem kommt beim Lesen/Hören auf jeden Fall Weihnachtsstimmung auf und man freut sich für James und Bob, dass sie sich gefunden haben.

© NiWa

Quelle: http://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at